Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Kuchenstück ohne Rand.

Kuchenränder wurden von den Bäckern der Stadt Meißen noch bis zum Ende der 1980er Jahre sporadisch angeboten. In den Bäckereien gab es damals die Kuchensorten vorwiegend ohne Ränder. Nach dem Abbacken auf dem Backblech wurden die Ränder noch in der Backstube abgeschnitten.

Die Ränder hat man beim Aufschnitt der Stücke separiert und als sogenannte Kuchenränder in Papiertüten verpackt. Kuchenränder wurden entweder an die Kinder verschenkt oder im Geschäft verkauft. Je nach Tütengröße kosteten Kuchenränder zwischen 10- und 20 Pfennige. Die Kuchenränder waren besonders bei Kindern beliebt, da sich in der Tüte die Ränder von verschiedenen Obst-Kuchensorten aber auch vom Zucker- oder Streuselkuchen befanden.

Kuchenränder wurden vorwiegend von Bäckereien angeboten. In Konditoreien dagegen gab es sie kaum. Meißner Bäckerei-Geschäfte, welche in der Zeit von 1960 bis 1989 regelmäßig Kuchenränder im Angebot hatten waren meistens kleinere Läden wie beispielsweise:

Bäckereien

Literatur

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Meißen 1950, Abschnitt Berufsklassen und Gewerbebetriebe, S. 2.