Johann Gottlob Friedrich Tiebel

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Aquarell Die Wassermühle um 1787.

Johann Gottlob Friedrich Tiebel (* 20. Mai 1750 in Dresden; † 17. März 1796 in Meißen) war ein Kunst- und Landschaftsmaler sowie ein Porzellankünstler und Manufakturist. Seine künstlerischen Arbeiten sind dabei stark vom Meißner Landschaftsmaler und Porzellankünstler Johann Georg Wagner (1744–1767) beeinflusst. Bekannt wurde J. G. F. Tiebel durch seine darstellenden Bataillen-, Jagd- und Vieh-Szenen. Zudem ist die Gouache von 1793 Der Meißner Markt aus der Jüden. Gaße bekannt. Die Gouache befindet sich heute im Stadtmuseum.[1]

Leben und Werk

Johann Gottlob Friedrich Tiebel wurde 1750 in Dresden geboren. Zunächst absolviert er ein Studium an der Dresdner Akademie und ist dort Schüler bei Joseph Roos (1726–1805). Im Jahre 1773 nimmt er an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen eine Tätigkeit als Porzellanmaler auf. Die Spezialgebiete sind dabei Jagdszenen aber auch Kavallerie- und Bataille-Szenen. Im Jahre 1782 wird er an der Porzellanmanufaktur zum Malereivorsteher berufen.

In seiner Freizeit widmet er sich auch gern der Landschaftsmalerei und es entsteht um 1787 das Aquarell Die Wassermühle oder um 1770 die Studie Vier Schafe in campanischer Landschaft. J. G. F. Tiebel verstirbt am 17. März 1796 in Meißen.[2]

Literatur

  • Mannschaftsbuch der Königlichen Manufaktur, 1744/95.
  • Totenbuch der Stadtkirche (Frauenkirche) 1796.
  • Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.
  • Martina Fischer und Stefan Förster: Manufakturisten als freie Künstler, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Schriftenreihe des Stadtmuseums Meißen, Heft 7, 2011.

Einzelnachweise

  1. Martina Fischer und Stefan Förster: Manufakturisten als freie Künstler, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Schriftenreihe des Stadtmuseums Meißen, Heft 7, 2011, S. 105.
  2. Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 89.