Helmut Reibig
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Helmut Reibig (* 14. Mai 1912 in Meißen; † 16. Oktober 2006 in Meißen) war ein Kaufmann und Leiter des Stadtmuseums und des Stadtarchivs der Stadt Meißen. Er wurde am 25. Februar 2006 Ehrenbürger der Stadt Meißen.
Helmut Reibig wurde am 14. Mai 1912 als Sohn des Mitbesitzers der Maschinenbaufirma Windisch & Kunze, Ernst Reibig in Meißen geboren. Er absolviert nach dem Schulbesuch eine kaufmännische Lehre und arbeitet zunächst als kaufmännischer Angestellter. Nach einigen Monaten Kriegsdienst und kurzer Kriegsgefangenschaft ist er ab Oktober 1945 in der Stadtverwaltung tätig. Ab 1946 arbeitet H. Reibig in der Lokalredaktion der „Sächsischen Zeitung“. Vom 1. Juli 1947 bis zum Oktober 1954 ist er Leiter des Stadtarchivs und des Stadtmuseums in Meißen. Von 1954 bis 1988 bleibt H. Reibig der Leiter des Stadtarchivs.
Sein Leben widmet er dem umfangreichen ehrenamtlichen Engagement im Bereich der Denkmalpflege und der Rettung historischer Bauwerke der Stadt Meißen. Zudem setzte er sich für den Erhaltung von Kulturgut ein. Beispielsweise engagierte er sich von 1954 bis Oktober 1956 für die Wiederherstellung des Tuchmachertores. Helmut Reibig leistete ebenfalls Entscheidendes bei der Verwaltung der Albrechtsburg und des Schlosses Siebeneichen. Für sein jahrzehntelanges Wirken bis ins hohe Alter hinein, für seinen Fleiß und seine Geradlinigkeit verdient Helmut Reibig den Dank und die Ehrung der Stadt Meißen und ihrer Bürger.
Die Ehrenbürgerwürde der Stadt Meißen bekommt Helmut Reibig In dankbarer Anerkennung seines langjährigen, verdienstvollen Wirkens um das Gemeinwohl unserer Stadt verliehen. Die reich verzierte Ehrenurkunde wurde ihm am 25.Februar 2006 im Stadttheater Meißen feierlich überreicht.
Am 16. Oktober 2006 verstirbt Helmut Reibig in Meißen. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Stadtfriedhof.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 67, 68 und 348.