Civilingenieur Adolf Beyrich

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Der Civilingenieur Adolf Beyrich war ein Ziviltechniker und Sachverständiger für Maschinenwesen in Meißen im Stadtteil Triebischtal. Das Technische Büro befand sich bereits um 1893 im Haus Talstraße Nr. 5 und später Nr. 8.

Werbeanzeige vom Ingenieurbüro Adolf Beyrich um 1928.

Adolf Beyrich hatte 1903 bei der Vollendung der beiden Westtürme (1903-1908) den 90 Meter hohen Dombau-Aufzug am Meißner Dom gebaut. In dieser Zeit eine aufsehenerregende Konstruktion. Die Firma Ad. Beyrich galt in dieser Zeit als „Specialanstalt für Aufzugsconstruktionen“.[1]

Das Unternehmen

Adolf Beyrich war der Meißner-Spezialist für hohe Bauten in Eisenkonstruktion für Industrie und Landwirtschaft. Er hatte am Ende der 1920er Jahre bereits 35jährige Erfahrung mit Aufzügen aller Art. Zudem plante und baute er Zentralheizungsanlagen und feuersichere Decken- und Wandkonstruktionen. Er lieferte die Entwürfe sowie die statischen Berechnungen für den Brückenbau und für komplette Fabrikanlagen. Er entwarf auch die später preisgekrönten Aufzüge mit „Sperrtrommel-Sicherung“ für die „Jungfraubahn“ (Zahnradbahn in der Schweiz).

Um 1936 wurde die Firma vermutlich vom Sohn Max Beyrich übernommen und bis in die 1950er Jahre weitergeführt.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Hellmuth Schmidt-Breitung: Die Stadt Meissen und ihre Umgebung, Rat der Stadt Meißen (Herausgeber), 1928, S. 189.
  2. Adressbuch der Stadt Meißen, 1921, 1926/27, 1937, 1939 und 1950.