Albin Max Ay
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Albin Max Ay (* 8. Juli 1862 in Hohburg bei Wurzen; † 15. März 1941 in Meißen) war ein Jurist und Oberbürgermeister der Stadt Meißen. Er wurde am 31. Dezember 1926 Ehrenbürger der Stadt Meißen.
Albin Max Ay wurde am 8. Juli 1862 als Sohn eines Gutsbesitzers geboren. Er besucht zunächst die Thomasschule in Leipzig und beginnt danach ein Jura-Studium in Bonn und Leipzig. Danach folgt eine Referendartätigkeit und nach der 2. juristischen Staatsprüfung beginnt er seine Laufbahn im kommunalen Verwaltungsdienst als juristischer Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister in der Stadt Crimmitschau. Nur vier Jahre später kommt A. M. Ay nach Meißen und wird am 15. Juni 1896 in der Stadtverwaltung als 1. Stadtrat und Stellvertretender Bürgermeister angestellt. Am 1. Oktober 1896 wird er in Meißen zum Bürgermeister gewählt. Ab 21. September 1912 übernimmt er das Amt des Oberbürgermeisters bis zum Ausscheiden am 31. Dezember 1926.
In seine Amtszeit fielen viele wichtige Ereignisse der Stadtentwicklung, so beispielsweise 11 Eingemeindungen. Außerdem stieg die Einwohnerzahl Meißens von rd. 20 000 auf rd. 42 000 an. Besondere Verdienste zum Wohle der Stadt erwarb sich Albin Max Ay durch den Ausbau der Realschule zum Realgymnasium, die Schaffung einer neuzeitlichen Kanalisation, die Inbetriebnahme der Meißner Straßenbahn und auch durch die Befestigung der Triebischufer. Zudem wirkte er in der 1. Ständekammer Sachsens und als 2. Vorsitzender des Meißner Kunstvereins.
Die Ehrenbürgerwürde der Stadt Meißen bekommt Albin Max Ay Für seine langjährigen und vielfältigen Verdienste um das Wohl der Stadt und auf Grund seines Ausscheidens aus dem Oberbürgermeisteramt verliehen. Die reichlich verzierte Ehrenurkunde wurde ihm am 31. Dezember 1926 überreicht.
Am 15. März 1941 verstirbt Albin Max Ay in Meißen. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Stadtfriedhof. Eine bereits nach A. M. Ay benannte Straße wurde 1945 in Max-Kamprath-Straße umbenannt.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 67, 68 und 330.